Retriever vom Eichelberg

Retriever vom Eichelberg

Wir, die Familie Karius, haben uns in die beiden Rassen, Golden Retriever und Flatcoated Retriever verliebt. Unsere erste Golden Retriever Dame Jenny haben wir im September 2000 zu uns geholt, mehr oder weniger als Therapiehund für unsere jüngste Tochter. Wie sich herausstellte war sie die perfekte Begleitung obwohl sie keine Ausbildung zum Therapiehund oder Ähnlichem hatte.

Im Laufe der Zeit keimte bei uns der Wunsch auch einmal Hunde-Nachwuchs zu haben, auch weil wir den großen Nutzen für gehandicapte Menschen durch diese wundervollen Tiere sahen und bis heute auch noch sehen. Der Flatcoated kam dann später hinzu, denn auch diese sind einfach nur genial in ihrem Charakter und super als Therapie - Begleit - oder Assistenz - Hund geeignet.

Mit ihrem stark ausgeprägten "Will To Please" also "ich will meinem Herrchen/Frauchen alles richtig machen", ihrer Verspieltheit auch im höherem Alter und ihrer Souveränität sind sie fast perfekt. Wir freuen uns auch darüber, dass einige unserer Welpen eine Ausbildung zum Therapie-Hund erhalten dürfen/durften.

Um Menschen mit Handicap die Möglichkeit bieten zu können für sich einen Assistenzhund auszubilden oder zu erwerben haben wir jetzt die Ausbildung zum Assistenzhunde-Trainer abgeschlossen.

Assistenzhunde

Assistenzhunde

Assistenzhunde sind speziell ausgebildete Hunde, welche erkrankte Menschen unterstützen und ihnen somit wieder Lebensqualität geben, bzw. es ihnen überhaupt wieder ermöglichen am täglichen Leben teilhaben zu können.

Es ist für diverse Erkrankungen möglich Assistenzhunde auszubilden.

Der bekannteste Assistenzhund ist der Blindenführhund. Dieser ist bereits in Deutschland (zur Zeit der Einzigste) als Assistenzhund anerkannt. Deshalb werden, unter bestimmten Voraussetzungen, die Kosten für Anschaffung und Ausbildung von den Krankenkassen übernommen, da der Blindenführhund als Hilfsmittel eingestuft ist.

Leider trifft dies in Deutschland für die diversen anderen Assistenzhunde noch nicht zu. Hier sind wir mit unseren Partner dabei das Assistenzhundewesen zu vereinheitlichen. Dadurch wollen wir erreichen, dass die Ausbildung der Assistenzhundetrainer und die der Assistenzhunde nach einheitlichen Regeln, Vorschriften und Prüfungen erfolgt.

Durch erreichen von Standards hoffen wir, dass auch dann die Kostenübernahmen der Krankenkassen erfolgen kann. Denn auch diese Assistenzhunde sind "Hilfsmittel" und oft die bessere und auf Dauer evtl. sogar kostengünstigere Variante der Hilfe.

Aktuell bilden wir folgende Assistenzhunde aus:

- Autismus
- PTBS
- Warnhund
- Anzeigehund

Ausbildung

Ausbildung

Hallo, wir möchten Ihnen auf diesem Wege ein paar Informationen über den Ablauf (Erstkontakt bis zur Prüfung) mitteilen.
Der Erstkontakt kann per E-Mail, Telefon oder WhatsApp erfolgen.
Nach dem Erstkontakt findet ein Gesprächstermin bei uns vor Ort statt. Das Kennenlernen ist ein wichtiger Punkt für beide Seiten um herauszufinden, ob die Chemie zwischen Trainer und Kunde stimmt. Passt es nicht, funktioniert auch die Ausbildung nicht.
Hier besprechen wir Folgendes:
- Für welche Erkrankung soll ausgebildet werden
- Kostenübernahme mit Kostenvoranschlag (wir helfen ihnen bei der Frage: Wo kann ich Hilfe beantragen?)
- Welche Rasse und welches Geschlecht passt zu mir und meiner Erkrankung
- Wie ist der Ablauf nach dem Gespräch - Hundetests - Grunderziehung - Spezialaufgaben - Prüfung
- Wann und wo treffen wir uns zum Training
- Wie und wie oft kann ich Kontakt halten, z.B. bei Problemen im Training
Der passende Hund ist gefunden und eingezogen
Grundausbildung (ca. 12 Monate) und Spezialausbildung (ca. 6 Monate), findet vor Ort beim Kunden statt
Intensivtraining, 5 Tage bei uns vor Ort mit Theorie und Praxis als Vorbereitung auf die Prüfung
Gesundheitsuntersuchung mit ca. 15 Monaten
Prüfung frühestens im Alter von 18 Monaten
Nachprüfung