Ausbildung

Ausbildungsarten

a. Fremdausbildung
b. Teil-Selbstausbildung
c. Komplett-Selbstausbildung

Fremdausbildung:
Bei der Fremdausbildung wird der Hund vom Assistenzhundetrainer ausgebildet.
Nach erfolgreicher Ausbildung ist der Hund bereit für seinen zukünftigen Mensch-Partner um mit ihm zusammen die Team Einarbeitung mit anschließender Team Prüfung zu absolvieren.

Teil-Selbstausbildung:
Bei dieser Ausbildungsvariante wird der Hund die Grunderziehungszeit (in den meisten Fällen ca. 12 Monate) bei einer Pflegefamilie oder direkt bei einem Assistenzhundetrainer verbringen und dort aufwachsen. Er erhält die Grundausbildung, und sobald diese abgeschlossen und der Hund erwachsen geworden ist, darf der Assistenzhund-Azubi zu seinem zukünftigen Mensch-Partner. Sein neuer Besitzer wird von jetzt an die Ausbildung zusammen mit dem Assistenzhundetrainer ausführen, solange bis das Team bereit ist für die Abschlussprüfung.

Komplett-Selbstausbildung:
Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine Ausbildungsart bei der der Hundebesitzer von Anfang bis Ende der Ausbildung zusammen mit einem Assistenzhundetrainer seinen Hund selbst erzieht und ihm die wichtigen Aufgaben beibringt die der Assistenzhund später einmal ausführen soll. Wenn das Mensch-Hund Team sicher alle Standards beherrscht und der Hund alle Kommandos und Aufgaben zuverlässig ausführen kann, dann darf das Team zur Assistenzhundeprüfung antreten.

Einsatzbereiche

» PTBS ( Posttraumatische Belastungsstörung )

» Autismus

» LPF ( Lebenspraktische Fähigkeiten )

» Mobilitätshunde

» Blindenführhunde

» Warnhunde und Anzeigehunde für Patienten mit
- Migräne
- Diabetes
- Epilepsie
- Narkolepsie
- Asthma

» Signalhunde

» FAS ( Fetales Alkohol Syndrom )

» Demenz